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JOBC 是什么?

青少年
复活节圣经营


为所有在两种文化之间成长、寻找自己信仰道路的青少年而办。

青少年复活节圣经营中的青少年

你是否也有这样的感受?

在家说中文。
在学校说德语。
那你的信仰呢?

在两种文化之间长大,有时真的不容易。但你并不孤单。


  1. 01

    融入

    来自德国各地、和你有相同经历的青少年。在这里,你不需要解释什么。

  2. 02

    交流

    可以真诚地提出你的问题和疑惑,没有压力。

  3. 03

    发现

    亲自认识耶稣——不只是一种传统,而是一位真实的主。

营会中的德国地图:参与者把自己的名字贴在家乡所在的地区

来自德国各地

每张纸条,都是一个名字。

从石勒苏益格-荷尔斯泰因到巴伐利亚:来自全国各地的青少年在 JOBC 相聚——有着相似的故事、相似的问题,和同一位耶稣。

不只是父母的信仰,而是你自己的信仰。

真实的故事

见证

以下见证为德语原文。


Ich bin Gott so dankbar, dass er mich nie aufgegeben hat – und dass ich heute seinen Frieden erfahren darf.

Anonym · Eine Teilnehmerin erzählt

阅读全文(德语)

Ich habe keine besonders dramatische oder spektakuläre Geschichte zu erzählen, aber vielleicht kann mein Zeugnis trotzdem jemanden berühren.

Ich bin Christin in der vierten Generation meiner Familie. Das klingt vielleicht beeindruckend, aber ehrlich gesagt war es nur ein Titel. In China war ich nur ein- oder zweimal in der Kirche. Das Einzige, was ich damals wusste, war: Wenn ich Angst hatte, sollte ich im Herzen beten – so hatte es mir meine Oma beigebracht. Ich wusste aber gar nicht, was Beten bedeutet. Sie sagte nur: „Vertraue auf den Erlöser.“ Und so wiederholte ich innerlich, immer wenn ich Angst hatte.

2013 kam ich nach Deutschland. Ende 2014 begann ich, regelmäßig die chinesische Gemeinde zu besuchen, und so lernte ich Gott Schritt für Schritt besser kennen. Zwischen 2014 und 2021 hatte ich eine relativ gute Beziehung zu Gott. Doch dann zog ich zum Studium in eine andere Stadt. Dort, ohne die Aufsicht meiner Eltern, war ich neugierig auf alles Neue. Ich begann, mich mehr mit neuen Freunden zu treffen, verpasste die Sonntagsgottesdienste und ging nicht mehr in die Gemeinde. Ich erwähnte nie, dass ich Christin bin, oder besser gesagt: Sie hätten es an mir gar nicht erkennen können. Ich war sogar ein wenig stolz darauf, mich nicht von den anderen zu unterscheiden.

Aber in schwierigen Zeiten kam ich doch wieder zu Gott. Natürlich bekam ich nicht das, was ich mir erhoffte. Ich war sauer auf Gott. Ich fragte ihn: „Du willst, dass ich zu dir zurückkomme, aber du hörst mein Gebet nicht und erfüllst meine Wünsche nicht. Wie soll ich wissen, dass du mich liebst?“ Durch meine Anklagen und Versuchungen wurde der Abstand zwischen mir und Gott immer größer …

Auch wenn ich in den Ferien bei meinen Eltern war und sonntags in die Kirche ging, war es nur eine Gewohnheit. Mein Körper war zwar da, aber mein Herz nicht. Ich ließ niemanden aus der Gemeinde wirklich an mich heran. Meine Gespräche mit anderen blieben bei ein paar Minuten nach dem Gottesdienst.

Diese Situation dauerte lange an, bis sich bei der Gemeindefreizeit im letzten Jahr etwas veränderte. Eigentlich wollte ich gar nicht mitfahren, weil ich das Jahr davor als langweilig empfand. Es gab keine Gleichaltrigen, ich wurde immer der Erwachsenengruppe zugeteilt, das Programm war anstrengend und das Essen nicht gut. Trotzdem meldeten mich meine Eltern an und nahmen mich mit.

In der Vorbereitungszeit kam ein Mädchen aus der Gemeinde auf mich zu und fragte, ob ich in der Jugendgruppe mithelfen wolle. Ich dachte: Die sind doch alle viel jünger als ich, ich als Älteste müsste viel Verantwortung übernehmen. Ich wollte nicht direkt Nein sagen, also sagte ich: Ich kann den Lobpreis leiten, aber danach gehe ich wieder zur Erwachsenengruppe. Deshalb habe ich mich auch nicht besonders engagiert vorbereitet.

Doch gleich am ersten Tag der Freizeit merkte ich, wie viel Mühe sich die Mädchen bei der Vorbereitung gegeben hatten, obwohl es für sie das erste Mal war, eine Jugendgruppe zu leiten. Sie hatten sogar drei Mitarbeiter eingeladen, um zu helfen. Ich wurde eingeladen, auch nach dem Lobpreis in der Jugendgruppe zu bleiben.

In den folgenden Tagen erlebte ich viele schöne Überraschungen. Ich stellte fest, dass die Mädels gar nicht so kindisch waren, wie ich gedacht hatte. Im Gegenteil – sie waren im Glauben stark, sanftmütig und gleichzeitig voller innerer Kraft. Durch die Mitarbeitenden habe ich gesehen, dass es junge Menschen gibt, die Gott wirklich lieben. Sie strahlten die Gnade Gottes aus: liebevoll, ermutigend, fürsorglich.

In diesen Tagen habe ich gespürt: Der Herr war mitten unter uns. Das war kein Zufall, es war Gottes Führung. Er wollte mich zurück in seine Liebe holen. Die Flamme des Glaubens in meinem Herzen fing wieder an zu brennen. Nach der Freizeit habe ich ein paar Glaubensgeschwister mehr gewonnen. Auch wenn ich mal schwach bin – sie hören mir zu, ermutigen mich und beten für mich.

Ich bin Gott so dankbar, dass er mich nie aufgegeben hat – und dass ich heute seinen Frieden erfahren darf.

Vielleicht erleben viele etwas Ähnliches oder befinden sich gerade in einer solchen Phase. In dieser Welt begegnen uns Versuchungen – früher oder später, in kleiner oder großer Form. Es ist so leicht, vom Weg abzukommen. Aber ich möchte dir sagen: Gott wird dich nie aufgeben. Du brauchst dich nur umzudrehen, und er nimmt dich mit offenen Armen wieder auf.

Er wartet schon lange auf dich – mit Geduld, mit Gnade, mit seiner Liebe.

Gott liebt dich.

Ich sehe im Camp eine Perfektion Gottes im Chaos.

Anonym · War 2018 zum ersten Mal dabei – und kam Jahre später zurück

阅读全文(德语)

Ich war das letzte und erste Mal 2018 im Ostercamp, damals war ich 11 oder 12. Vor dem diesjährigen Camp kannte ich also fast niemanden mehr, außer die Geschwister aus meiner eigenen Gemeinde und ein paar Gesichter aus verschwommenen Erinnerungen. Ich war unglaublich angespannt am ersten Tag, obwohl ich mir Wochen vor dem Camp schon still erlaubt hatte, auf niemanden aktiv zuzugehen und kennenzulernen, worauf man als Mitarbeiter in eigenen Camps sonst immer programmiert ist. Außerdem dachte ich: „Ich bin einfach da, um etwas durch den Einheit-Input geben zu können“, denn Gott hatte mir zuvor eine große Last für das Camp ins Herz gelegt.

Doch wer hätte es gedacht – er hat mich dort hingeführt, damit ich viel mehr bekomme, als dass ich geben konnte. Ich sehe im Camp eine Perfektion Gottes im Chaos. Es ist ein bisschen chaotisch, aber es ist so schön: Es ist so schön, wie offen und immer wieder über Jesus geredet wird, sodass man immer vor Augen hat, dass er wirklich dabei ist. Ich freue mich, dass man sich so an Jesus freut – und das hat auf mich abgefärbt. Und auch die Ehrlichkeit, der Lobpreis, die Beziehungen untereinander und die gegenseitige Annahme – ich habe so viel gelernt – als jemand, der in der Gemeinde aufgewachsen ist. Ich weiß durch euch nun besser, wie ich mit meinen ungläubigen Freunden umgehen kann und wie sehr Jesus seine Kinder verbindet.

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